Dröbischauer Agrargesellschaft mbH

Ackerbau

Was wir anbauen

Wir legen großen Wert auf Vielfalt und Qualität. Jedes unserer Erzeugnisse spiegelt unsere Verpflichtung zu Nachhaltigkeit, Umweltschutz und der Verbindung zur Region wider. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über unsere sorgsam angebauten und verarbeiteten Erzeugnisse.

1
Weizen

Als „Brotfrucht“ unseres Betriebes spielt Weizen eine zentrale Rolle. Dieser wird sowohl in der Herstellung von Nahrungsmitteln, wie beispielsweise Mehl, verwendet und auch als Tierfutter eingesetzt.

Funfact: Aus einem Hektar Weizen, bzw. dem produzierten Mehl entstehen ca. 150.000 Sonntagsbrötchen.

Weizen
2
Gerste

Unsere Sommergerste wird zu Malz verarbeitet, das in der Bierproduktion Anwendung findet. Die von uns produzierte Wintergerste wird vorwiegend für die Futtermittelproduktion genutzt.

Funfact: Aus einem Hektar Gerste als Futtermittel für die Tierhaltung kann 1.500 kg Schweinefleisch erzeugt werden.

Gerste
3
Roggen

Wir bauen Winterroggen an, der hauptsächlich zur Herstellung von herzhaften Backwaren wie Roggenbrot verwendet wird. Dieser wird auch in der Region verwertet. Die traditionell geführte Nestlermühle in Schwarza ist einer unserer größten Abnehmer. Ein Teil der Ernte dient zudem als hochwertiges Futtermittel in der Tierhaltung.

Funfact: Aus einem Hektar Roggen, bzw. dem produzierten Mehl entstehen ca. 6.700 Roggenbrote (1 kg).

Roggen
4
Raps

Der von uns produzierte Raps dient im Wesentlichen zur Ölgewinnung, sowohl für Speiseöle als auch zur Kraftstoffherstellung. Der daraus resultierende Pressschrot wird als Rapsschrot für Tierfutter weiterverarbeitet.

Funfact: Aus einem Hektar Rapsanbau entstehen ca. 1.500 l Raps-Speiseöl.

Raps
5
Hülsenfrüchte (sog. Leguminosen)

Durch den Anbau von Leguminosen binden wir Stickstoff, tragen zu einer nachhaltigen Nährstoffversorgung unserer Böden bei und erweitern unsere Fruchtfolge. Die produzierten Erbsen und Bohnen dienen dem Einsatz als Futtermittel in der Tierhaltung.

Funfact: 1 ha Ackerbohnen speichert Stickstoff aus der Luft in einem Äquivalent von 740 kg Stickstoffdünger.

Hülsenfrüchte (sog. Leguminosen)
6
Blühstreifen
Über den ganzen Betrieb verteilt halten wir ökologische Vorrangflächen und Blühwiesen als Lebensraum und Nistmöglichkeiten für Wildbienen und andere Insekten vor.

Funfact: In einem Hektar Blühstreifen leben 200 verschiedene Insektenarten.

Blühstreifen
Wir schaffen fruchtbaren Boden

Um gesunde, ertragreiche Böden langfristig zu sichern, setzen wir auf eine standortangepasste und nachhaltige Bodenbearbeitung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der konservierenden Methode, die zahlreiche agronomische und ökologische Vorteile bietet. In besonderen Fällen greifen wir ergänzend auf konventionelle Verfahren zurück – stets mit dem Ziel, die beste Lösung für Boden und Pflanzen zu finden.

Konservierende Bodenbearbeitung (Mulchsaat, Direktsaat)

Auf dem überwiegenden Teil unserer Ackerflächen wenden wir die konservierende Bodenbearbeitung an. Ziel ist es, die optimale Bearbeitungsmethode für jede Situation zu wählen.

Bei konservierender Bodenbearbeitung wird auf den Pflug verzichtet. Stattdessen wird der Boden mit Grubber, Scheibenegge, Striegel oder Kreiselegge nichtwendend bearbeitet, wodurch ein Teil der Ernterückstände und des Strohs als Erosionsschutz erhalten bleibt.

Die konservierende Bodenbearbeitung bietet diverse Vorteile: Sie spart Kosten, Arbeitszeit und Kraftstoff, erfordert geringere Investitionen in Maschinen, verhindert Bodenerosion, belebt das Bodenleben, verbessert die Bodenstruktur und erhöht die Tragfähigkeit der Flächen. Zudem verringert sie unproduktive Wasserverluste durch besseres Infiltrationsvermögen und Bodenbedeckung.

Konventionelle Bodenbearbeitung (Pflug)

Die konventionelle Bodenbearbeitung bietet zwar gewisse Vorteile, wie die phytosanitäre Bekämpfung von Unkräutern und Schaderregern. Allerdings gehen damit auch einige Nachteile einher wie die Gefahr der Krumenbasisverdichtung bei Befahrung bei hoher Bodenfeuchte, mögliche „Matratzenbildung“ beim Unterpflügen von ungleichmäßig verteiltem organischen Material, hoher Zugleistungsbedarf und geringe Flächenleistung sowie hohe Verfahrenskosten.

Deswegen bevorzugen wir generell die konservierende Bodenbearbeitung aufgrund der überwiegenden Vorteile. Dennoch nutzen wir gelegentlich konventionelle Methoden, wenn sie unter gewissen Umständen besser geeignet sind.  Dies geschieht jedoch nur auf einem begrenzten Anteil unsere Fläche, maximal 10–15 %.

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